brauchen Informationskompetenz – fürs Lernen und fürs Leben. Diese Website will den Begriff der Informationskompetenz durch aktuelle Kurzberichte mit Leben erfüllen und so zu seiner Verbreitung in Schule und Bibliothek beitragen.
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Schnelllesetechniken fördern Informationskompetenz
Wer gut informiert sein will, muss lesen, und wer lesen will, braucht Lesezeit. Da die aber knapp ist, sollte man sie effizient nutzen, um möglichst viele brauchbare Informationen aus möglichst vielen Quellen aufzunehmen. Ein Artikel von Brigitta Ernst in der Zeitschrift "Gehirn & Geist" (Heft 3/2008, S. 73-75) stellt den Zusammenhang zwischen Lesen und Verstehen einerseits und Techniken zum Schnelllesen andererseits knapp und klar dar.
Beim Lesevorgang wird zwischen vier Phasen unterschieden: der Informationsaufnahme, dem Basisverständnis, dem Abgleich mit dem Vorwissen und dem Speichern der Informationen. Es gilt das Prinzip: Je mehr man schon vorher vom Thema des Textes wusste, desto zielstrebiger liest man ihn und desto mehr kann man sich auch merken. Auf dieser Grundlage sind die von Brigitta Ernst empfohlenen, eher mechanisch wirkenden Schnelllese-Techniken sinnvoll einsetzbar: die Ein- und Zwei-Punkt-Technik, der Zwei-Zeilen-Schwung, die Diagonale und die Schleifentechnik.
Der wichtigste Tipp steht aber wohl am Ende und liegt ein bisschen quer zu den vorgestellten Methoden, die das Auge steuern sollen: "Achten Sie [...] darauf, wohin Ihr Blick von sich aus springen möchte, und geben Sie diesem Impuls nach." Denn dahinter steckt, dass man weiß, was man im Text sucht, und es deshalb auch leicht erkennt.