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brauchen Informationskompetenz – fürs Lernen und fürs Leben. Diese Website will den Begriff der Informationskompetenz durch aktuelle Kurzberichte mit Leben erfüllen und so zu seiner Verbreitung in Schule und Bibliothek beitragen.

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Leser-Früchte

Über ein Blog können Leser einer Sonntagszeitung Artikel schon vor der Veröffentlichung durch eigene Beiträge ergänzen

Normalerweise ist die Kommunikation zwischen der Presse und ihrem Publikum eine Einbahnstraße: Journalisten schreiben, Leser lesen. Allenfalls durch Leserbriefe können Leser nachträglich Sachkorrekturen anbringen und Gegenposition beziehen. Jetzt hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Versuch gestartet, Leser schon im Vorfeld der Veröffentlichung eines Artikels in die Informationsproduktion einzubeziehen.

In der F.A.S. vom 15. Juli 2007 ist ein Artikel über „Väter im Kreißsaal“ von Sigrid Tinz veröffentlicht worden, der vorab auf dem Weblog Planckton.de zur Diskussion gestellt worden war. Zusätzlich zu dem Artikel selbst findet man die interessantesten Kommentare der Planckton-Leser. Planckton.de war einige Wochen zuvor als Redaktionsblog der Wissenschaftsredaktion der F.A.S. ins Leben gerufen worden.

Warum gerade „Planckton“? „Der Name ‚Planckton’ entstand zufällig bei einer Redaktionssitzung und war eher als Kalauer oder Wortspiel gedacht. Doch inzwischen gefällt er uns so gut, dass wir beschlossen haben ihn zu behalten. Zum einen als Referenz an den großen deutschen Physiker Max Planck, zum anderen, weil Plankton, griech. ‚das Umherirrende’ letztlich ein treffender Titel für ein Weblog, vor allem für ein Wissenschafts-Redaktionsblog ist. Es soll hier um das ‚Umherirrende’ in unserer Redaktion gehen. Um das, was uns bewegt, worüber wir nachdenken. Um das, was wir planen, verwerfen, überlegen, recherchieren.“