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JIM-Studie veröffentlicht

"Was im Internet steht, hat vorher jemand auf die Richtigkeit überprüft."

… das glauben einer heute veröffentlichten Studie zufolge 26 Prozent der Jugendlichen in Deutschland.

Die JIM-Studie untersucht bereits seit 1998 den Umgang Jugendlicher mit Medien. Dabei wurden im Auftrag des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) in diesem Jahr mehr als 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren befragt. Der diesjährige thematische Schwerpunkt lag auf der Nutzung von Web 2.0 Angeboten. Zum Web 2.0 werden Dienste wie Wikipedia, flickr, YouTube oder Weblogs gezählt, die jedem Internetnutzer die Publikation eigener Inhalte (Texte, Fotos, Videos, …) ermöglichen.

Zur Informationskompetenz sollte in der Befragung die oben genannte Aussage (siehe Seite 48) bewertet werden. Es zeigte sich, dass das bedingungslose Vetrauen in die Verlässlichkeit der im Internet veröffentlichten Inhalte mit steigendem Alter abnimmt - anders gesagt: die Jugendlichen werden kritischer je älter sie sind; in der Gruppe der 18 bis 19 sind es aber immer noch 15 Prozent. Einfluss auf die Fähigkeit zur Überprüfung hat auch das Bildungsniveau: Während 35 Prozent der Hauptschüler Informationen aus dem Internet ungeprüft vertrauen, sind es bei den Realschülern noch 30 Prozent. In der Studie heißt es weiter:

"bei den Gymnasiasten sind es zwar deutlich weniger, mit 20 Prozent aber auch hier zu viele."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die komplette Studie gibt es hier (PDF).