Sporadisches Interesse

Allensbach veröffentlicht Studie zu Trends in der Mediennutzung

Das Informationsverhalten der Deutschen ändert sich – und damit das Umfeld, indem die Informationskompetenz von Schülern sich entwickelt. Aber es ist nicht ganz einfach, die wesentlichen Trends zu bestimmen, die aus der Allensbacher Computer- und Technikanalyse 2008 hervorgehen. Jedenfalls gewinnt das Internet an Bedeutung und die Zeitungen als Printprodukte verlieren an Boden. Fest steht auch, dass das Fernsehen noch immer die wichtigste Informationsquelle der Bevölkerung ist.

Aber die jungen Erwachsenen von 20 bis 29 zeigen schon jetzt eine klare Vorliebe für das Internet, wobei besonders gern benutzte Websites gerade die der etablierten Presse sind: Spiegel, Stern, Bild, FAZ. Allerdings sind die Internet-Nutzer eher sporadische als regelmäßige Informationssucher, wie Holger Schmidt in seinem FAZ-Blog vom 17. Oktober 2008 hervorhebt. Überhaupt ist der Wunsch, ständig auf dem Laufenden zu sein, bei Älteren stärker ausgeprägt als bei Jüngeren. Es könnte eine wichtige Aufgabe von Schule sein, das Interesse an aktueller Information bei Schülern zu verstetigen.

Zu den Statistiken und Grafiken von ACTA 2008 (Menüpunkt Präsentation 2008)

Zu Holger Schmidts Blogbeitrag zu ACTA 2008