Schüler

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Motivierendes Thema

Geschichtswettbewerb trieb Zwölftklässler ins Stadtarchiv

Schüler wachsen mit ihren Aufgaben – und ihre Informationskompetenz auch. Ein motivierendes Thema, ein klares Produkt- und Terminziel und die Ausschreibung als Wettbewerb mit Preis für die Besten können selbstständiges Recherchieren beflügeln und ansehnliche Ergebnisse in großer Zahl hervorbringen. Das zeigt sich alle Jahre wieder beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Helden: verehrt – verkannt – vergessen“. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich 1964 Schülerinnen und Schüler mit 802 Beiträgen an dem Wettbewerb, wie im Zusammenhang mit der Landespreisverleihung durch die NRW-Schulministerin Barbara Sommer am 29. Juni 2009 in Bonn mitgeteilt wurde (Meldung auf der Website der Körber-Stiftung). 

Zu den Landessiegern gehören einem Bericht des Portals derwesten.de zufolge Martin Groß und Jan Niklas Heinz vom städtischen Gymnasium Kreuztal bei Siegen. Die Zwölftklässler erforschten auf Anregung ihrer Geschichtslehrerin das Leben und Wirken eines Siegeners, der zu Lebzeiten nicht nur sein eigenes Vermögen vermehrte, sondern es auch zugunsten seiner Heimatstadt einsetzte und es dieser nach seinem Tode überließ. Um die 48-seitige Arbeit über den örtlichen Helden abfassen zu können, wurden die Schüler zu regelmäßigen Besuchern des Stadtarchivs. Man kann nur hoffen, dass ihr Beispiel in Siegen und anderswo viele Nachahmer findet, bei der nächsten Runde des Geschichtswettbewerbs, zum Beispiel.

Bild: Logo des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten; Quelle: Website der Körber-Stiftung