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B-Taste als Geheimtipp
Gut dosiert kann Präsentationssoftware eine Hilfe sein
Präsentationssoftware ist inzwischen so weit verbreitet und wird so ungehemmt eingesetzt, dass viele Zuschauer und Zuhörer müde abwinken, wenn der nächste Referent seine Folien abzuspulen beginnt. Dabei bieten Power Point und Co. eigentlich gute Werkzeuge zur abwechslungsreichen und verständlichen Vermittlung von Informationen. Diese Ansicht vertritt der Trainer Valentin Gillich in seinem Beitrag zum neuesten Heft der Monatszeitschrift „Gehirn & Geist“ (Heft 12_2009, S. 66-69). Allerdings müsse man dafür die Präsentationssoftware nicht nur technisch beherrschen, sondern auch didaktisch richtig verwenden.
Gillich rät zum sparsamen Gebrauch von Text und stärkerem Einsatz visueller Reize. Eigene Bilder machten den Vortrag individueller und persönlicher. Die mündlichen Erklärungen sollten den Inhalt der Folie ergänzen und nicht wörtlich wiederholen. Animationen dürfen nicht zu schnell sein, und man sollte sich auf einige wenige bewährte Animationsstile beschränken, um die Zuschauer nicht zu verwirren.
Generell sollte man die Präsentationssoftware nie länger als sieben Minuten im Stück einsetzen. Im Mittelpunkt müssten der Referent und sein gesprochener Vortrag stehen. Eine besonders wichtige Taste sollte jeder kennen und gern benutzen: die B-Taste. Mit dem Druck auf sie werde das Bild sofort schwarz, und die Aufmerksamkeit richte sich ganz auf den Redner.
Bild: Logo von Gehirn & Geist; Quelle: Website von Gehirn & Geist

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