Schüler

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Das Heil im Handy suchen

Studie über die Lese- und Schreibkompetenz der SMS-Generation

Kulturpessimisten sehen in der Kürzelsprache von SMS und Chat ein Zeichen des Verfalls der Schriftkultur bei der jungen Generation. Jetzt hat eine britische Forscherin herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist: Die häufigen Verfasser von Kurznachrichten sind gerade besonders gut im Lesen und Schreiben.

Die Psychologin Clare Wood (Universität Coventry) beobachtete 63 Schüler (27 Junge, 36 Mädchen) im Alter von 8 bis 12 Jahren ein Schuljahr lang. Von ihnen hatten vier Fünftel ein eigenes Mobiltelefon zur Verfügung. Zum einen stellte sie eine Zunahme des Kurztexte-Schreibens mit wachsendem Alter fest, von 21 Prozent in der vierten Klasse auf 47 Prozent in der sechsten Klasse. Zum anderen erhob sie einen direkten Zusammenhang zwischen Kurztexter-Aktivität einerseits und Lesekompetenz und phonologischer Bewusstheit andererseits: Wer am meisten textet, liest auch am besten und macht beim Schreiben weniger Fehler. 

Quelle: Website der Coventry University

Bild: Mobiltelefon mit SMS; Bildquelle: Wikipedia

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