brauchen Informationskompetenz – fürs Lernen und fürs Leben. Diese Website will den Begriff der Informationskompetenz durch aktuelle Kurzberichte mit Leben erfüllen und so zu seiner Verbreitung in Schule und Bibliothek beitragen.
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US-Autor plädiert fürs Selberzeichnen bei Präsentationen
Wir leben im Zeitalter der perfekten Präsentationen. Folien mit vorgefertigten Symbolen, professionellen Zeichnungen und perfekten Farbfotos laufen im Rhythmus von Mausklicks vor uns ab – und keiner guckt hin. Das muss nicht so sein, sagt der „visuelle Denker“ Dan Roam in seinem Buch „The back of the napkin“ (dt. „Auf der Serviette erklärt“). Sein Gegenmodell heißt Selberzeichnen, auch und gerade wenn man kein besonderes Zeichentalent hat. Schon mit wenigen Pfeilen und Symbolen auf der Rückseite der Papierserviette ließe sich eine viel größere kommunikative Wirkung erzielen als mit der steril durchgestylten Folienfolge.
Für den Erfolg der Laien-Krakeleien nennt Roam drei Gründe. Erstens sehen Menschen gerne die Zeichnungen von anderen. Die Spontaneität und Ungeschliffenheit eines handgezeichneten Bildes schüchtern weniger ein, und es macht immer Spaß, beim Entstehen des Bilds zuzusehen. Zweitens sind selbstgezeichnete Bilder ebenso schnell zu verändern, wie sie anzufertigen sind. Drittens machen es Computer leicht, falsche Bilder zu zeichnen, weil sie aus wenigen Vorgaben automatisch bestimmte Standard-Abbildungen generieren. Vor allem aber helfen uns selbstgezeichnete Bilder, unser visuelles Denken zu entwickeln. Damit werde der Weg frei zu neuen Ideen und ungewöhnlichen Problemlösungen.
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